Psychosomatische Osteopathie

Die Verbindung von Körper, Seele und Nervensystem

Ganzheitliche Behandlung

Was ist Psychosomatische Osteopathie?

Die Psychosomatische Osteopathie verbindet klassische osteopathische Techniken mit Erkenntnissen aus der Neurobiologie und somatischen Traumatherapie.

Dieser ganzheitliche Ansatz ermöglicht es, die Wechselwirkung zwischen körperlichen Symptomen und emotionalen, mentalen sowie sozialen Faktoren zu verstehen und zu behandeln.

Der Körper wird als "Erzähler" von Geschichten betrachtet – die Therapie zielt darauf ab, diese Signale zu deuten und die Regulationsfähigkeit auf allen Ebenen zu unterstützen.

Wie Trauma im Körper gespeichert wird

Die Schutzreaktion

Wenn eine Situation als bedrohlich wahrgenommen wird und weder Kampf noch Flucht möglich sind, kann das Nervensystem in einer "Erstarrungsreaktion" stecken bleiben. Teile der Erfahrung werden abgespalten – als Schutz.

Die gebundene Energie

Die Energie, die für eine Kampf- oder Fluchtreaktion mobilisiert wurde, wird nicht entladen und bleibt im Nervensystem gebunden. Dies führt zu einer chronischen Dysregulation – der Körper bleibt in ständiger Alarmbereitschaft.

Die körperliche Manifestation

Diese blockierte Energie äußert sich oft in körperlichen Symptomen: chronische Schmerzen, Verdauungsprobleme, Erschöpfung. Da die ursprüngliche Erfahrung abgespalten wurde, erkennen Betroffene den Zusammenhang oft nicht.

Das autonome Nervensystem

Das autonome Nervensystem speichert diese Aktivierung dauerhaft. Alltags-"Trigger" können alte Wunden neu reizen – und der Körper reagiert, als wäre die Gefahr noch gegenwärtig.

Elemente aus der Somatischen Traumatherapie

Inspiriert von Somatic Experiencing nach Dr. Peter Levine

Titration

Behutsame, schrittweise Annäherung an belastende Erfahrungen in kleinen, verdaulichen Portionen – ohne das System zu überfordern.

Pendulation

Das natürliche Schwingen zwischen Aktivierung und Ruhe, das dem Nervensystem hilft, wieder in Balance zu finden.

Entladung

Die Freisetzung aufgestauter Energie, die während überwältigender Erfahrungen im Körper "eingefroren" wurde.

Wann kann Psychosomatische Osteopathie helfen?

  • Chronische Schmerzen (Rücken, Nacken, Kopf)
  • Verdauungsprobleme ohne organische Ursache
  • Schlafstörungen und Erschöpfung
  • Wiederkehrende Verspannungen
  • Herzrasen und Atembeschwerden
  • Diffuse Ängste und innere Unruhe

Nicht immer ist es Psychosomatik – manchmal ist es ein simples, physisches Symptom. Gemeinsam finden wir es heraus.

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